Bürgerversammlung in Stange

17.04.2019In Anwesenheit zahlreicher Interessierter fand gestern (16. April) eine Bürgerversammlung im Gemeindesaal von Stange statt.

Bürgermeister Sebastian Helfer, SVP-Bezirksobmann Karl Polig und der Gemeinderatsausschuss hatten die Bevölkerung eingeladen, um über die Entwicklung von Stange zu diskutieren und anschließend über die Tätigkeiten und verschiedenen Projekte zu berichten. Wie Helfer eingangs bekräftigte, gehe es um die Zukunft von Stange und in welche Richtung sich das Dorf zukünftig entwickeln soll. Vor allem die Zone „Schaferhof“ stehe hier im Zentrum der Überlegungen.

Quelle: https://www.dererker.it/de/news/6910-buergerversammlung-in-stange.html

GRW Wipptal/Eisacktal hält jährliche Vollversammlung in Trens ab

25.04.2019Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Vollversammlung der GRW Wipptal/Eisacktal im Hotel „Post“ in Trens hielten Präsident Günter Haller und Geschäftsführerin Carmen Turin Rückschau auf das vergangene Jahr 2018.

„Die Entwicklung des Bezirkes liegt in den Händen von uns allen, deshalb ist es wichtig, dass wir enger zusammen rücken, gemeinsam in die Zukunft blicken und Chancen nutzen. In Zukunft ist es wichtig, dass wir uns in der Genossenschaft breiter aufstellen und neue Mitglieder dazu gewinnen“, betonte Günter Haller, Präsident der GRW Wipptal/Eisacktal. Bildung und Weiterbildung sollen auch weiterhin ein Schwerpunkt der Tätigkeit sein. In diesem Zusammenhang nannte Haller auch die gut besuchten Veranstaltungen „Schöne neue Welt – Wie Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft verändert“ und „Perspektiven der Zusammenarbeit von Tourismus, Landwirtschaft & Handel“, die im vergangenen Herbst im Wipptal abgehalten wurden.
Anschließend stellte Geschäftsführerin Carmen Turin den Tätigkeitsbericht vor. Im Bereich der Weiterbildung und in den verschiedensten EU-Projekten und Programmen wie LEADER und Interreg seien beachtliche Ergebnisse erzielt worden, so Turin. Weiters konnte im vergangenen Jahr auch die Akkreditierung des Europäischen Sozialfonds erlangt werden.
Die GRW Wipptal/Eisacktal hat sich auf die Bereiche Regionalentwicklung, Weiterbildung und Dienstleistungen im Projektmanagement spezialisiert. In der Regionalentwicklung betreut die Genossenschaft die beiden LEADER-Gebiete „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“. Zudem begleitet die Genossenschaft den Interreg-Rat Wipptal zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Bezirksgemeinschaft Wipptal sowie die Stelle für Regionalentwicklung im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Eisacktal.
Weiters organisiert die GRW Wipptal/Eisacktal berufsbegleitende und persönliche Weiterbildungen vor allem im Bezirk Wipptal. Im Sommer werden Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche mit den Sommererlebniswochen sowie das Berufsfindungsprojekt „Heute beginnt meine Zukunft – Berufsfindung für Mittelschüler“ organisiert.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Vollversammlung führte die Hausherrin Karin Salzburger die Mitglieder der GRW Wipptal/Eisacktal durch das Hotel „Post“.

Im Bild: Vize-Obmann Werner Kusstatscher, Geschäftsführerin Carmen Turin, Präsident Günter Haller, Karin Salzburger, Stefan Gufler, Matthias Braunhofer 

Quelle:
https://www.dererker.it/de/news/6949-grw-wipptal-eisacktal-haelt-jaehrliche-vollversammlung-in-trens-ab.html

Diskussionsabend SWR

Es braucht mehr, statt weniger Europa

Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige: Spannender Diskussionsabend zu Europa mit Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Ein voll besetzter Saal bei der Festung Franzensfeste und klare Worte von Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und Landeshauptmann Arno Kompatscher: Die Veranstaltung „Zukunftsprojekte in Europa: Ausblick und Visionen“ war ein spannender Diskussionsabend, organisiert vom Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige Bezirk Eisacktal/Wipptal (SWR-EA).

Ob es das freie Reisen durch große Teile des Kontinents ist, eine einheitliche Währung, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung stark unterstützt wird oder, dass sich ländliche Gebiete wie Südtirol entwickeln können – Europa hat Vieles ermöglicht. „Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir täglich von Europa profitieren, sei es im Großen wie im Kleinen“, betonte Matthias Braunhofer, Bezirkspräsident des SWR-EA.

Europäische Grundidee mit konkreten Visionen und Projekten füllen

Auf das, worauf es in den nächsten Jahren ankommt, ging Europaparlamentarier Herbert Dorfmann ein: „In den nächsten Jahren geht es darum, die Europäische Grundidee der Zusammenarbeit und der Solidarität untereinander – die in den letzten 10 Jahren der Krisen gelitten hat – wieder auf Vordermann zu bringen und mit konkreten Visionen und Projekten zu füllen.“ Dazu zählen laut Dorfmann der Europäische Haushalt von 2021 – 2027, das Forschungsprogramm Horizont Europa, das Programm „Connecting Europe“, Erasmus+ und COSME für Klein- und Mittelbetriebe.

Starke Regionen – Motor Europas

Landeshauptmann Arno Kompatscher hob den Wert starker Regionen für Europa hervor: „Es ist entscheidend, dass das gemeinsame Europa und die verbindenden europäischen Werte in unserem Lebensalltag ankommen und bürgernah wahrgenommen werden. Starke Regionen spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle, denn dort wachsen nicht nur das Bewusstsein und die Verantwortung für die Gemeinschaft, sondern werden auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gewahrt. Auf regionaler Ebene, vor allem in Grenzregionen wie Südtirol, brauchen wir Europa mehr denn je, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, die zwischenstaatliche Zusammenarbeit voranzubringen und grenzüberschreitende Projekte wie beispielsweise den BBT zu realisieren.“

Hannes Mussak, Präsident des SWR-EA appellierte an jeden Einzelnen: „Nur wenn wir Europa im Herzen tragen und die Zukunft im Blick haben, wird es uns gelingen die großen Herausforderungen der Zeit zu meistern. Dafür braucht es mehr, statt weniger Europa.“

Der Wolf ist im Wipptal angekommen, was nun?

„Wir brauchen mutige Politiker“

Die Bevölkerung im Wipptal ist sehr besorgt. Das wurde bei dem Informationsabend zum Wolf, organisiert von den Bauernbund-Ortsgruppen des Wipptales, gestern Abend im Vereinshaus in Stilfes klar. Mehr als 400 Bürger, Bauern und Kleintierzüchter machten ihrem Ärger Luft. Sie forderten ein entschiedenes Vorgehen gegen die Wölfe zum Schutz der Bevölkerung und des Weideviehs.

Thomas Seehauser, Bauernbundobmann von Freienfeld, brachte in seinen Grußworten die Forderung der Bauern und Tierzüchter auf den Punkt: „Wir brauchen Politiker, die in Sachen Wolf mutige Entscheidungen treffen.“

Der Bauernbundbezirk um Obmannstellvertreter Matthias Braunhofer hat Vertreter der Forst, des Amtes für Jagd- und Fischerei sowie politische Vertreter zum Informationsabend eingeladen. „Sie sollen uns sagen, wie die Situation ist und wie wir mit dem Wolf umgehen sollen“, sagte Braunhofer eingangs.

In der Gemeinde Freienfeld wurden nicht zwei, sondern drei verschiedene Wölfe beobachtet, informierte Walter Rienzner von der Dienststelle für Jagd- und Fischereiaufsicht. Insgesamt neun Wildtierrisse durch Wölfe wurden dokumentiert. Rienzner stellte klar, dass die Wölfe von sich aus ins Wipptal kommen. „Wir sind in Südtirol umzingelt von Wolfsrudeln“, sagte Rienzner. „Einzelne Tiere mache weite Wanderungen und können so überall hierzulande auftauchen.“

Rienzner sowie Amtsdirektor Luigi Spagnolli wurde von mehreren Teilnehmern der Veranstaltung vorgeworfen, Bürger und Gemeindeverwaltung zu wenig über Wolfsichtungen zu informieren. „Selbst wir als Bürgermeister bekommen ständig über alles Informationen, nur nicht über den Wolf“, kritisierte die stellvertretende Bürgermeisterin Verena Überegger.

Kritik am Amt gab es außerdem für das ungefragte Anbringen von Kameras auf Privatgrund und für fehlendes Verständnis für die Ängste der Bevölkerung vor dem Wolf. Spagnolli verteidigte das Vorgehen des Amtes und unterstrich, dass das Amt weder für noch gegen Wölfe sei. Für Entnahmen fehlten derzeit die rechtlichen Grundlagen.

Dass in Rom in dieser Angelegenheit so schnell kein Umdenken zu erwarten ist, bestätigten Senator Meinhard Durnwalder und Kammerabgeordneter Albrecht Plangger. Beide zeigten sich unzufrieden mit dem Wolfsplan von Umweltminister Costa, der keine vorbeugenden Entnahmen vorsieht. „Unser Weg läuft derzeit über die Lega und das Landwirtschaftsministerium.“

Von einem „eigenartigen Umgang in Italien mit dem Wolf“ sprach Jagdverbandsdirektor Heinrich Aukenthaler. „Die Wolfszahlen steigen dramatisch, es gibt bald 3000 Wölfe in Italien. Der absolute Schutzstatus entzweit die Bevölkerung und führt zu illegaler Selbstjustiz gegenüber dem Tier.“ Auch Aukenthaler sprach von der Notwendigkeit legaler Regulierungsmaßnahmen.

Daniel Gasser, Bezirksobmann und Vizelandesobmann im Bauernbund, unterstrich, dass das Ziel ein wolfsfreies Südtirol sein müsse. „Der Wolf vermehrt sich derart stark, dass sein absoluter Schutz überholt ist. In anderen EU-Ländern seien Entnahmen sehr wohl möglich. „Daher setzen wir auf die Politik, dass wir das auch bei uns so handhaben können.“ Gasser hält Südtirol und das Wipptal für keinen geeigneten Lebensraum für den Wolf: „Wir haben bis ins Gebirge Kulturlandschaft, wo der Wolf

keinen artgerechten Platz findet.“

Zur Sprache kam bei dem Informationsabend auch der Herdenschutz. Konrad Pfattner vom Amt für Bergwirtschaft informierte über Vor- und Nachteile von Zäunen, Hirten und Herdenschutzhunden. „Hunde schützen die Herde vor allen Eindringlinge. Dabei unterscheidet der Hund nicht zwischen Wolf und Wanderer“, gab Pfattner zu bedenken. Herdenschutz funktioniere nicht zu hundert Prozent und sei für kleine Tierhalter vom Aufwand her nicht immer zu stemmen. „Dennoch müssen wir uns fragen, was die Alternative ist“, so Pfattner.

Bei den zahlreichen Wortmeldungen äußerte sich anschließend der Unmut von Bürgern und Bauern über fehlende Handlungsmöglichkeiten gegen den Wolf. Mehrere Teilnehmerinnen zeigten sich um die Sicherheit der Menschen besorgt und fragten, ob Kinder noch ungefährdet am Waldrand spielen könnten.

Viele Teilnehmer sorgen sich um die Zukunft der Almwirtschaft und Weidehaltung im Wipptal. Der Wolf bedeute das Ende für Kleinproduzenten, die Tiere nachhaltig halten und auf den Almen weiden lasen wollen. Ein Tierhalter stellte klar, dass jeder Bauer lieber seine Tiere als eine Entschädigung hat. Mehrmals wurde dazu aufgerufen, klarer für die Almwirtschaft Stellung zu Beziehung.

SBB: Herausforderungen für Bauern werden nicht kleiner


Im Bild (v. l.) Matthias Braunhofer, Florian Kinzner, Daniel Gasser und Siegfried Rinner.

Auf die Landwirtschaft warten einige große Aufgaben, wie die EU-Agrarreform, die Frage der Freizeitnutzung auf bäuerlichem Grund oder das Wassermanagement, wurde gestern (27. März) auf der Jahresversammlung des Südtiroler Bauernbundes-Bezirk Wipptal klar.

Wie immer sind auch dieses Jahr wieder viele Bauern in das Vereinshaus nach Wiesen gekommen. Bezirksobmann-Stellvertreter Matthias Braunhofer verwies auf die vielfältigen Herausforderungen, die auf den Südtiroler Bauernbund sowie die Bauern im Wipptal warten. Ein aktuelles Thema ist, nach dem Tiroler „Kuh-Urteil“, die Frage der Haftung bei Unfällen auf bäuerlichem Grund. „Hier müssen wir den Bauern Sicherheit geben. Dazu gehört auch eine Versicherung, von öffentlicher Hand genauso wie eine private Betriebshaftpflichtversicherung.“ Ein großes Anliegen ist den Wipptaler Bauern eine engere Zusammenarbeit mit dem Tourismus. „Einige Initiativen wie etwa Wippland gehen in die richtige Richtung.“ Was die Leistungsentgelte anbelangt, sollten Investitionen wie der Bau von Laufställen, die dem Tierwohl dienen, besser unterstützt werden. Ein weiteres Thema auf der Bezirksversammlung war die Wasserversorgung. „Auch in der Berglandwirtschaft wird Wasser immer wichtiger, daher brauchen wir eine garantierte Wasserverfügbarkeit“, stellte Braunhofer klar.

Feierlicher Höhepunkt der Bezirksversammlung war die Verleihung des SBB-Ehrenzeichens in Silber an Florian Kinzner von Fluenerhof in Pflersch. Er war von 2000 bis zu den Neuwahlen Ende des letzten Jahres im Ortsbauernrat und insgesamt drei Amtsperioden Ortsobmann. Zudem war er zwischen 2009 und 2015 Mitglied des Bezirksbauernrates.

Quelle:
https://www.dererker.it/de/news/6797-sbb-herausforderungen-fuer-bauern-werden-nicht-kleiner?p=0.html

Mitgliederversammlung Alpine Pearls 2018:

Ende September fand in Werfenweng die jährliche Mitgliederveramlund der Kooparation Alpine Pearls statt, auch die Gemeinde Ratschings als Gründungsmitglied war mit dabei. Ein besonderes High Light war das Impulsreferat von Dr. Franz Alt, Sonnenseite: „Die Zukunft ist elektrisch, digital und autonom – Keine Energiewende ohne Verkehrswende“ und das Impulsreferat von Daniel Sulzer, Interlaken Tourismus: „Bereit für Veränderungen-die Tourismusgesinnung auf dem Prüfstand“.

Im Bild der Vertreter der Gemeinde Ratschings, die Vertreter der Tourismusgenossenschaft Ratschings, Dr. Franz Alt und der Präsident der Alpine Pearls Dr. Peter Brandauer