150 Jahre Knappenkapelle Ridnaun

Quelle: Facebook

Verwaltungsrat Consorzio

wird alle 3 Jahre von den Mitgliedern gewählt.

Leo TiefenthalerPräsident, Montan
Johann WildVizepräsident, Franzensfeste
Georg MayrVizepräsident, Ritten

Matthias Braunhofer, Ratschings
Martin Ganthaler, Burgstall
Karl Philipp Hohenbühel gen. Heufler zu Rasen, Eppan
Stephan Lageder, Lajen
Siegfried Mairhofer, Bruneck
Luca Rossi, Salurn
Meinhard Sinner, Prags
Karl Tetter, Tramin
Rudolf Theiner, Mals

Hugo ValentinEhrenpräsident, Pfalzen

„Es ist unsere Aufgabe, die Bedürfnisse der Bauern, der Mitglieder und der Gesellschaft optimal zu bedienen.“ Leo Tiefenthaler

Quelle:
https://www.lhg.bz.it/de/%C3%BCber-uns/verwaltungsrat/42-0.html

6. Kommunalforum Alpenraum

  1. Kommunalforum Alpenraum: Gemeinden sehen Digitalisierung als Chance, auch die Gemeinde Ratschings war mit dabei.

 

Im Lindner-Innovationszentrum in Kundl ging die sechste Auflage des Kommunalforums Alpenraum über die Bühne. Gemeindevertreter aus Österreich, Bayern und Südtirol informierten sich über Strategien von der analogen zur digitalen Gemeinde. Mit dem kommunalen Digitalisierungsbarometer wurde eine aktuelle Umfrage zum Digitalisierungsgrad präsentiert.

Das sind die zentralen Ergebnisse des kommunalen Digitalisierungsbarometers:

72 Prozent der Gemeinden sehen die Digitalisierung als Chance.

Auf Basis von 17 Aspekten wurde ermittelt, wie weit die Gemeinden bei der Digitalisierung sind. Aktuell liegt der Digitalisierungsgrad bei 47 Prozent, in drei Jahren sollen es schon 65 Prozent sein.

Stichwort aktueller Digitalisierungsgrad: 98 Prozent der Gemeinden geben an, dass sie per E-Mail erreichbar sind; 80 Prozent stellen Infos zu Gemeinderatssitzungen online; das sind die Top-Werte; am Ende des Rankings: 34 Prozent haben einen Social Media Auftritt, 19 Prozent setzen auf E-Partizipation und acht Prozent nutzen ein digitales Fahrtenbuch  dieser Wert soll in den kommenden drei Jahren merkbar nach oben gehen.

Das große Thema der nächsten drei Jahre ist der Breitband-Ausbau; und auch bei der Onlinebestellung behördlicher Dokumente wollen die Gemeinden laut Umfrage deutlich aufrüsten.

Eine weitere Erkenntnis: Digitale Angebote werden von den Bürgern auch angenommen; d.h. die Gemeinden digitalisieren nicht an den praktischen Bedürfnissen vorbei.

Das kommunale Digitalisierungsbarometer wurde von Business Beat im Auftrag des Kommunalforums Alpenraum im ersten Quartal 2018 durchgeführt.

Den Ergebnisbericht können Sie unter office@wikopreventk.com anfordern.

Von Blockchain bis Big Data

Was sind die Digitalisierungstrends im Kommunalbereich? Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, gab in ihrem Vortrag Einblicke in die Digitalisierungsstrategie der Bundeshauptstadt und die zukünftigen Top-Themen. Mit unseren Services wollen wir den Menschen Zeit schenken. Man darf aber auch niemanden von Dienstleistungen ausschließen, deswegen wird es weiterhin persönliche Beratung geben, sagte Huemer. Die Trendthemen seien unter anderem Big Data und das Internet der Dinge  z.B. Straßenbeleuchtungen, die automatisch dunkler werden, wenn niemand auf der Straße ist. Derzeit läuft in der Stadt Wien außerdem ein Blockchain-Pilotprojekt. Die Frage ist, ob Blockchain ein Hype oder wirklich eine Revolution ist. Man könne von Plattformen wie Amazon lernen: wenn es um die einfache Bedienung, die Nutzerfreundlichkeit und die Innovationskraft geht.

Prof. Diane Ahrens von der TH Deggendorf präsentierte im Anschluss einen aktuellen Zwischenstand des Projekts Digitales Dorf in Bayern. Bayern hat zwei digitale Dörfer im Norden und Süden gegründet. In diesem Jahr folgt das digitale Alpendorf.

Digitalisierung als Thema für Jahrzehnte:

In der ab schließenden Talkrunde diskutierten kommunale Spitzenvertreter.

Die Digitalisierung  wird uns wie die Industrialisierung über  Jahrzehnte beschäftigen, sagte Stefan Graf, Direktor des Bayerischen Gemeindetags. Die Grundlage für alle weiteren Schritte sei eine funktionierende Basis-Infrastruktur, betonte Alfred Riedl, Präsident des österreichischen Gemeindebundes. Darüber hinaus müssen die Schnittstellen zwischen den Gemeinden und den Behörden funktionieren. Hermann Gahr, Obmann Forum Land, warnte, dass nicht jeder die Möglichkeit habe, digitale Dienste zu nutzen. Wir müssen die Menschen mitnehmen!

Quelle: www.kommunalforum-alpenraum.eu

Über das Kommunalforum Alpenraum

Das Kommunalforum Alpenraum ist eine Initiative des Tiroler Fahrzeugherstellers Lindner, Mitveranstalter ist das Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Kooperationspartner 2018 waren Kufgem, A1, der Österreichische Gemeindebund, der Tiroler Gemeindeverband, der Südtiroler Gemeindenverband, Forum Land und der Bayerische Gemeindetag.

 

Tamara Lunger in Ridnaun

Bildquelle: Facebook

Eine der Weltbesten Höhenbergsteigerinnnen in Ridnaun. Es war uns eine Ehre! Danke dem AVS Ratschings mit dem Vorsitzenden Strickner Paul und seinem Team für die Organisation! Super Vortrag und ein Empfehlenswertes Buch: Meine Glückseligkeit an der Grenze zum Tod – Tamara Lunger (Tappeiner Verlag)

http://www.tamaralunger.com

 

„Wirtschaft im Gespräch“ mit Landeshauptmann Arno Kompatscher

 

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Klare Antworten auf brennende Fragen

Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige: Auftakt zu „Wirtschaft im Gespräch“ mit Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Fünf Themen, ein voll besetzter Saal bei der Festung Franzensfeste und klare Worte von Landeshauptmann Arno Kompatscher: Die Auftaktveranstaltung „Wirtschaft im Gespräch“ des Bezirks Eisacktal/Wipptal war ein spannender Diskussionsabend zu wirtschaftspolitischen Themen, organisiert vom Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (swrea).
„Es geht jetzt darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen: Bei Bildung, Innovation, Mobilität und Raumordnung. Mit günstigen Rahmenbedingungen und einem lebendigen ländlichen Raum“, betonte Matthias Braunhofer, Bezirkspräsident vom swrea.
Exzellenzzentrum für das Eisacktal/Wipptal
„Unser Ziel ist der strukturierte Aufbau eines Exzellenzzentrums im Bereich digitale Bildverarbeitung, Augmented Reality und Big Data“, fasste Michael Reifer einen Herzenswunsch zusammen. Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete die Weiterentwicklung der Bildung und Ausbildung als eine der zentralen Herausforderungen, der sich das Land stellen muss. Nur so könne man dem Fachkräftemangel begegnen. Insbesondere geht es um die Förderung der MINT-Kompetenzen. Hier gelte es schon beim Kindergarten zu beginnen. „Aber auch Initiativen, wie das genannte Exzellenzzentrum zielen in diese Richtung. Konkret beabsichtigt die Landessregierung ein solches in Zusammenarbeit mit der Freien Universität in Bozen zu etablieren“, so Kompatscher.
Ein weiteres Anliegen der Wirtschaft ist der Aufbau einer dualen höheren Berufsbildung im Bereich Mechatronik und Automation. In diesem Zusammenhang wies der Landeshauptmann darauf hin, dass Doppelgleisigkeiten zu vermeiden seien. „Am Standort Bruneck wird bereits im Rahmen des NOI Techpark ein berufsbegleitendes Bachelorstudium zur Automation etabliert“, erklärte der Landeshauptmann.
Mobilität und Raumordnung sind heiße Eisen
Auch das Thema Mobilität ist ein heißes Eisen und sorgt immer wieder für Diskussionen. „Wir brauchen weitere Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn. Ebenso ist der Rückstau auf der A22 zwischen Sterzing und Brenner ein Problem“, unterstrichen Helmut Tauber und Hartmut Überbacher. Dazu der Landeshauptmann: “Eine vernünftige Verkehrspolitik darf sich nicht auf den Bau von Straßen und Schienen beschränken, sondern bedeutet in erster Linie Verkehr vermeiden. Maßnahmen dazu sind der Breitbandausbau und eine Politik für den ländlichen Raum, damit Dienstleistungen, Arbeitsplätze, Infrastrukturen und Freizeitmöglichkeiten vor Ort erhalten und geschaffen werden“, so Kompatscher. Neben dem Vermeiden gehe es zum zweiten um das Verlagern des Individualverkehrs zum öffentlichen Personennahverkehr. Das Land arbeite an der schrittweisen Umsetzung eines Gesamtkonzeptes. Der dritte und wichtige Punkt sei laut Kompatscher das Verbessern. Darunter falle auch der massive Ausbau des Lärmschutzes.
Über das neue Landesgesetz „Raum und Landschaft“ wurde schon viel diskutiert. Patrick Delueg hatte gleich mehrere Fragen und Anmerkungen, unter anderem auch zur Siedlungsgrenze und dem Wertausgleich. Was den Wertausgleich betrifft, erklärte LH Kompatscher, dass dieser nur mehr für einen Tatbestand vorgesehen sei und zwar dann, wenn außerhalb des Siedlungsgebietes eine neue Zone für touristische Entwicklung vorgesehen werde. Strukturschwache Gemeinden könnten zudem auf die Einhebung verzichten.
Wie die Politik zur Einführung einer Lehrlingsprämie steht, wollte hingegen Petra Holzer wissen. Kompatscher stellte klar, dass diese eingeführt werde. Die gesetzlichen Grundlagen seien bereits geschaffen.
Südtirol braucht einen starken ländlichen Raum
„Wir wollen, dass die Menschen in den Dörfern bleiben und diese weiterhin lebendig sind“, unterstrich hingegen Alex Perathoner. Dazu brauche es ausreichend Basisdienste wie Post, Breitbandinternet, Nahversorgungs-, Gesundheits- und soziale Dienste in den Dörfern. Perathoner wollte wissen, wie die Landesregierung zur Verlagerung von Diensten in den ländlichen Raum steht. „Diese gibt es bereits“, entgegnete der Landeshauptmann und ergänzte: „dass die konsequente Politik für den ländlichen Raum eine der größten Leistungen der Vorgängerregierung gewesen ist und die heutige Landesregierung diesen Weg weitergeht.“
Herausforderungen gemeinsam angehen
Den Abschluss machte Präsident Leo Tiefenthaler: „Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft im Gespräch“ macht auch deutlich, dass wir die großen Herausforderungen der Zukunft nur dann meistern können, wenn wir sie gemeinsam angehen.“ Ein Dank gilt auch der Kellereigenossenschaft Klausen, welche die Veranstaltung unterstützt hat.

Danke!

Danke dem Organisationskomitee, den vielen freiwilligen Helfern/innen, den Grundeigentümern  und allen die zum guten Gelingen der Biathlon- EM beigetragen haben!

Danke!

Highlights Mixed Relay! Biathlon Ridnaun

Quelle: Facebook

Bezirksausschuss Eisacktal/Wipptal trifft sich mit Landesrat Philipp Achammer

Mehr Mut zur Mehrsprachigkeit gefordert

Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige: Bezirksausschuss Eisacktal/Wipptal trifft sich mit Landesrat Philipp Achammer. Über neue Wege in der Bildungspolitik diskutiert.

 Für den Bezirksausschuss Eisacktal/Wipptal im Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige steht fest: Südtirols größte Stärke war seit jeher seine Brückenfunktion. Aus diesem Grund gilt den Sprachkompetenzen bildungspolitisch höchste Priorität. Bei der Sitzung mit Landesrat Philipp Achammer hat man gemeinsam über Lösungsansätze diskutiert.

Die Kolipsi II-Studie der Eurac ließ im vergangenen Jahr aufhorchen: Demnach haben sich die Kenntnisse der Jugendlichen in der zweiten Sprache sowohl in der deutschen, als auch in der italienischen Schule seit 2010 verschlechtert. „Das muss uns zu denken geben“, gibt Bezirkspräsident Matthias Braunhofer zu bedenken und fügt hinzu: „Es braucht mutige Wege in der Bildungspolitik, damit die Kompetenzen junger Menschen in Zukunft gezielter gefördert werden.“ Landesrat Philipp Achammer weiß um die Herausforderungen und richtet auch einen Appell an die Unternehmer: „Der Erfolg beim Sprachenlernen hängt maßgeblich von der Motivation der Lernenden ab. Wir müssen deshalb gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Mehrsprachigkeit als Reichtum gesehen wird. Dafür brauche ich auch euch.“

Auf Ausbildung der Lehrpersonen aufbauen

Ein Ansatzpunkt in diesem Zusammenhang ist die Ausbildung der Lehrpersonen, die Südtirol in Zukunft selbst regeln kann. „Das bringt uns einen großen Schritt weiter, um den Unterricht so gestalten zu können, wie er für uns wichtig ist“, unterstreicht Achammer. Die Bezirksausschussmitglieder im Eisacktal sehen das genauso. Es gelte jetzt diese Chance zu nutzen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Clil-Unterricht als Chance

Ein weiterer Ansatzpunkt, den alle gut finden, wäre es, den CLIL-Unterricht weiter auszubauen. „Ein 2013 gestartetes Pilotprojekt hat gute Ergebnisse gezeigt. Zwei Drittel der Schüler sowie der Eltern haben im Rahmen der daraufhin durchgeführten Erhebung das CLIL-Projekt als positiv bezeichnet“ berichtet Achammer, weshalb man 2015 beschlossen habe, die bessere Voraussetzungen zur Einführung des CLIL-Unterrichts zu schaffen. Der Ansatz gefällt auch Braunhofer gut: „Das ist sicher der richtige Weg, den Mut zur Sprache zu unterstützen.“